Oder um es anders zu formulieren: Oh, Scheisse.
Wie “heise berichtet”:http://www.heise.de/newsticker/meldung/57133, hat die Ratspräsidentschaft die Direktive über die Patentierbarkeit “computerimplementierter Erfindungen” am Freitag als so genannten A-Punkt auf die Tagesordnung gesetzt — was nichts anderes bedeutet, dass die heute unbesprochen durchgewunken werden konnte.
Der dänische Wirtschaftsminister Bendt Bendtsen hatte zwar Weisung, zu versuchen, das ganze in einen B-Punkt (also einen nochmals zu besprechenden) umzuwandeln, hat aber nicht geklappt (wo war eigentlich Herr Clement?).
Das bedeutet unter anderem, dass unser IT-Mittelstand mächtigen Ärger bekommen kann (können wir ja gerade super gebrauchen), Linux’ Position geschwächt wird, und und und…
Und das, obwohl zuletzt selbst Konzernchefs, z.B. Computer Associates-Chef John Swainson, vor amerikanischen Verhältnissen (sprich: vor zu trivialen Patenten) gewarnt hatten. Zitat:
bq. “Ich hoffe, es wird einen ausgewogenen Zugang in Europa geben, der nicht die Fehler wiederholt, die wir hier gemacht haben.”
(Quelle ebenfalls “heise.de”:http://www.heise.de/newsticker/meldung/57120)
Wohl umsonst gehofft. Ich bin gespannt.




