Oder so ähnlich könnte man wohl den “Artikel vom Register”:http://www.theregister.co.uk/2005/03/21/how_dumb_kids/ _(oder wie die “sehr große Orange”:http://www.worldwideklein.de/ immer so schön schreibt: “die Geier von el reg”)_ zusammenfassen.
“How computers make kids dumb” ist aber auch ein arg hoch gegriffener Titel. Aufhänger: in einer Studie haben zwei Forscher der Münchner Uni mit Hilfe der “PISA-Tests”:http://www.pisa.oecd.org/pages/0,2987,en_32252351_32235731_1_1_1_1_1,00.html einen (vermeintlichen) Zusammenhang zwischen PC-Besitz und schlechterer Leistung von Schülern gefunden. Bei gleichen sozialen Bedingungen schnitten Kinder mit 500 Büchern im Nebenzimmer besser ab.
Zum Glück fällt aber auch den Experten selbst schon auf:
bq. A better way, experts insist, is to encourage creativity. And the best remedy for this is to turn off the computer and stimulate childrens’ imaginations.
Oder, um es vereinfacht zu formulieren: ein Rechner im Raum ändert nichts daran, dass man einem Kind beibringen muss, selbst zu denken. Oder wieviel Spaß es macht, Wissen zu erlangen und Probleme zu lösen.
Vielleicht könnte man es noch ein wenig überspitzen und noch klarer stellen:
Waffen bringen niemanden um. Aber ich.
_Und für sowas braucht man allen ernstes Studien???_





Vielen Dank für diese klare und überspitze Darstellung. UHF Zitate: Wenn ein’s passt, benutze es!!!
Da erinnere ich mich wieder an die Jay Leno Sendung, wo er Studien zitierte mit Resumees wie “Weiblich Gefängnissinsassen sind oft einsam.” oder “Wer nachts wenig schläft ist morgens oft müde.”
Ich glaub’ ich guck mal ob ich Fördergelder kriege für meine Untersuchung “Auswirkungen des Anblicks nackter weiblicher Brüste auf den Erregungszustand des heterosexuellen Mannes.”
Und Kinder: schaltet den Computer aus! Geht raus! Vermöbelt schwächere! Quält ein paar Tiere! Oder was immer Kinder heute so machen…
Comment von Mishkin — Tuesday, 22. Mar 2005 @587 @ 13:05
Du hast “Nervt andere mit euren Klingeltönen!” vergessen ;)
Comment von diaet — Tuesday, 22. Mar 2005 @643 @ 14:27
Es ist glaube ich an der Zeit, daß Kinder mit Computern umgehen wie einst mit Büchern umgegangen wurde:
Alle auf einen Haufen und lasst das Teufelzeug brennen!
Was bringen einem Kind die Informationen die sich in einem Lexikon befinden, wenn sie nicht wissen wie sie dran kommen? Und hey, wenn dann so ein Multimedia Lexikon den Kindern in schönen bunten Bildern erklärt, wie es war als Bücher verbrannt wurden, dann fangen sie schon von ganz alleine an einem Buch einen gewissen Wert zuzuschreiben.
Na aber jetzt mal ernsthaft, in der Schule hatte ich bei der Lektüre von Leonce und Lena auch das Ein um Andere mal Lust auf ein “Büchner” Verbrennung.
Forsberg
Comment von Forsberg — Tuesday, 22. Mar 2005 @705 @ 15:56
Ich wollte damals Bücher lesen, weil mein Vater ganze Regale voll davon hatte, und mir auch leichtsinnigerweise sagte, welche davon ich nicht lesen solle/dürfte(C. Bukowski, K. Kinski)…
Stolz wie Sau wäre ich, wenn meine potentiellen Nachkommen heimlich meinen Bret E. Ellis oder Robert Sheckley lesen würden. Trauma hin, Trauma her…
Ich vermute mal einfach, der durchschnittliche Haushalt, wo Kinder gibt, verzichtet dankbar auf ein Bücherregal. Statdessen wird ein größeres Auto gekauft. Oder einmal mehr in Urlaub gefahren.
Comment von Mishkin — Wednesday, 23. Mar 2005 @627 @ 14:03
Was mich mal wieder zu dem Schluss kommen lässt:
“Der Duden erstzt die Frau im Haus”
warum ich zu diesem Schluss komme bleibt mir ein Rätsel.
Comment von Forsberg — Wednesday, 23. Mar 2005 @714 @ 16:08
Er verbessert die Grammatikfehler nur, wenn man ihn fragt?
Comment von diaet — Wednesday, 23. Mar 2005 @726 @ 16:25
Schonmal ‘nen Duden gesehen der sagt: “Du hörst mir überhaupt nicht zu!!!!!!”?
Comment von Mishkin — Thursday, 24. Mar 2005 @679 @ 15:17