oder auch: “Zurück in die Zukunft” für Anfänger.
Das bekannte Zeitreisen-Paradoxon “Löse ich mich in Luft auf, wenn ich in die Vergangenheit reise, und meinen Vater erschiesse, weswegen ich nicht in die Vergangenheit reisen kann, um…” (ihr wisst schon) lässt sich scheinbar noch anders lösen als durch generelle Verneinung der Möglichkeit von Zeitreisen.
Die Antwort, die zwei Physiker quantenmechanisch berechnet haben, lautet: Geht nicht.
Was allerdings nicht heisst, dass wir generell keine Wahlmöglichkeiten hätten. Die Zukunft bleibt nach wie vor unbestimmt. Aber: wenn sie einmal bestimmt wurde, lässt sich bei einer angenommenen Reise in die Vergangenheit nichts ändern, was diese Zukunft beeinflussen würde. Im Grunde also wie bei Schrödingers Katze, die durch Nachschauen als tot definiert wird (oder eben nicht).
Für den konkreten Fall des Paradoxons hätte man also Ladehemmung, Papa zieht schneller oder man erschiesst sich aus Versehen selbst.
Ah, whatta fine day fuor science!
(PDF des Artikels mit den Berechnungen, via zeitwissen:log)