Sollte man das eigentlich bedenklich finden, wenn die freiwillige Feuerwehr des Ortes mit einem Einsatzwagen beim Getränkehändler vorfährt, um dort zwei leere Kästen Bier gegen zwei volle zu tauschen?
Thursday, 25. Aug 2005 @728
diaet
Nie wieder Vollbeschäftigung - wir haben besseres zu tun
Ich sag ja, die Idee setzt sich langsam durch. Wie ich bereits mehrfach schrieb: Ziel der Industrialisierung, der Automation, ja, jeglicher Effizienzsteigerung (nicht nur im Kapitalismus) war seit jeher, weniger menschliche Arbeitskraft zu benötigen. Und statt uns drüber zu freuen, dass das sogar klappt, denken wir immer noch in alten Strukturen (die es vermutlich so eh nie gab) — und fordern Vollbeschäftigung. Arbeit hoch. Arbeit hat Vorfahrt. Sozial ist, was… ihr kennt den Rest.
Und jetzt? Macht das Wirtschaftsmagazin brandeins, das bereits durch Interviews zu dem Thema ins Auge stach, das ganze zur Titelschlagzeile:
Im wirklich sehr lesenswerten Artikel “Lohn der Angst” demontiert sie das Paradigma der Arbeit als einzig sinnstiftende Maßnahme — fern jeglicher verblendeter Ideologie, ob links oder rechts. Sondern ganz sachlich. Und sogar mit Finanzierungsrechnungen.
Schlimm ist die aktuelle Lage nur, weil wir sie immer nur von einer Seite sehen: Ohne Erwerbsarbeit ist der Mensch kein Mensch. Dabei ist das Fiasko der Arbeitsgesellschaft nichts weiter als der Erfolg des Kapitalismus. Seine Fähigkeit, mit immer weniger Leistung immer bessere Ergebnisse zu erzielen, schafft Arbeitslosigkeit. Von Übel ist das nur, weil wir unsere wirklichen Siege nicht wahrnehmen.
Bitte lesen, drüber nachdenken, weiterzeigen. Danke.
(via sum1)





