Friday, 24. Feb 2006 @732

Von Hölzchen auf…

…Stöckchen. (Mal wieder.) Diesmal direkt von René zugeschmissen, und nicht ganz trivial, wie sich zeigt. Auf Johnny’s Beantwortung würde ich mich zwar auch freuen, aber hier erst mal meine:

Ein Lied aus deiner frühesten Kindheit:
“Dschingis Kahn” von, richtig, “Dschingis Kahn”. Warum, steht hier schon.

Ein Lied, das du mit deiner ersten großen Liebe assoziierst:
Bei ‘nem Schwulen oft schwierig, weil’s durch die Phasen vor dem und nach dem (inneren) Coming-Out keine genau definierte erste große Liebe gibt.
Zwei Versuche: “An der Copacabana” von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Mit ihm gemeinsam selbstgezimmerte Sperrholzgitarren bei so etwas wie Pre-Karaoke zertrümmert. Vor der gesamten Klasse. Wow.
“November Rain” von Guns’N'Roses. Mit der damaligen Freundin auf dem Bett zu kuscheln, während ich eigentlich an den damaligen Typen gedacht habe, löst auch heute noch Schauer aus. Sie ist übrigens mittlerweile auch “bekennende Lesbe”.

Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert:
“Stubb (a dubb)” von Mr. Bungle. Erinnert mich an einen eigentlich sehr coolen Urlaub in Bibione mit Freunden und Schulbandmitstreitern. Aber auch daran, dass ich nie wieder als einziger Volljähriger die Verantwortung für so eine Truppe schriftlich übernehmen würde. (Die Abmahnung seitens des Hauseigentümers kommt jedenfalls nur im Nachhinein “punk”.)

Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst:
Sorry - gibt’s nicht. Ich stehe zu einem gewissen Schmalz-Tick. “I believe I can fly” oder “Dream a little dream of me” wären hier vielleicht noch die gefragtesten Kandidaten, aber das wissen alle, die mich kennen. Ergo: nö.

Ein Lied, das dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat:
“And so it goes”, Billy Joel. Ich bin froh, dass ich es bei der letzten cocktailcustic singen konnte, ohne zu heulen. Schafft das Lied normalerweise jedesmal, vielleicht auch wegen dieser Assoziation.

Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:
Uff! Heissester Kandidat vermutlich “Easy” von Faith No More. Don’t ask, just guessing. Wahrscheinlicher ist was von den Beatles (Papa) oder von Rod Stewart (Mama).

Ein Lied, das dein liebstes Instrumental ist:
Wechselt (wie eigentlich alle). Im Moment immer noch: “Limberneck” von Ron Thal (”The Adventures of Bumblefoot”). Geiler Gitarrero, lustig, aber anspruchsvoll. Danach vermutlich viel Klassik oder Soundtracks.

Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert:
“Goodbye Sober Day”, Mr. Bungle. Stilvielfalt, Aggression, Spaßfaktor, alles drin.

Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst:
“4 von 7″, Tom Albrecht. Doch an vier von sieben Tagen wiegt die Welt zu schwer für mich

Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist):
Hehe. “Basket Case”, Green Day. Erinnert mich an einen Schülerbandaustausch mit einem der unzähligen Lilles in Frankreich.
Die Franzosen forderten uns (bei moderater Lautstärke) immer wieder auf, leiser zu drehen (bei einem Konzert!!!). Sie wollten wohl in Ruhe essen (bei einem Konzert!!!).
Wir antworteten mit: richtig, Lauterdrehen seitens der Tontechnik, und haben in die Saiten gedroschen, dass mir der Gitarrengurt riss (und ich demzufolge im Hocken weiterspielen musste). Der erste Gitarrist hat nach dem Song das erste und einzige Mal (Schülerband!) Gitarren samt Ständern um- und kaputtgehauen.

Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst:
Jack Johnson, “Breakdown”. Ob in seiner eigenen Variante oder in der Handsome Boy Modelling School-Version is eigentlich wurscht.

Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:
“This Love”, Pantera. Ja, klingt komisch, ich weiss. War aber super so mit Band und Theater und Schulzeit, viel machen mit guten Freunden. Alkohol und Kiffen inklusive.

Ein Lied, das momentan dein Lieblingssong ist:
“That’s me trying”, William Shatner. Ja, wirklich.

Ein Lied, das du (d)einem besten Freund widmen würdest:
“Winners”, K’s Choice. Don’t ask.

Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört:
Fällt mir allerhöchstens “Venus as a boy” von Björk ein. Selbst die Leute in meinem Umfeld, die Björk mögen, hören das scheinbar nicht so gerne.

Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst:
Musik und Text vermischen sich bei mir immer, muss beides stimmen. Daher verweigere ich die Aussage.

Ein Lied, das weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt:
“La belle dame sans regrets”, Sting.

Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst:
“Captain Midnight”, Tomahawk.

Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte:
“Der letzte bin ich”, Tom Albrecht erneut. Keine Ahnung. Irgendwas hoffnungsvolles, muss ich mal länger drüber nachdenken.

Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest:
“King for a day”, Faith No More. Eigentlich gäbe es hier zu viele; Drum’n'Bass habe ich zum Beispiel komplett vergessen. Wurscht. Später.

Smack it over to Bastian, Toby, wenn er mal wieder dazu kommt zu Danny, und als erneuten Druckmittelversuch zum Herrn Haeusler.

16:35 Uhr - Kategorien: Misc

2 Kommentare »

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  1. Parallelblogging war das dann wohl.

    Comment von johnny — Friday, 24. Feb 2006 @767 @ 17:24

  2. Und immerhin beide mit FNM!

    Comment von johnny — Friday, 24. Feb 2006 @768 @ 17:26

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