“It’s like ten thousand proons,
when all you need is a life…”
Wednesday, 31. May 2006 @780
diaet
Gerüche meines Lebens
Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, die voller intensiver Gerüche steckt.
Zum einen, weil eine traditionelle Zuckerrübenfabrik (die natürlich keine Zuckerrüben produzierte, sondern verarbeitete) noch Ewigkeiten nach meiner Geburt in Betrieb war, lange vor dem ganzen künstlichen Scheiss oder Fruchtzucker. Zum anderen, weil Dormagen eine Chemiestadt ist. Ein großes Bayerwerk, welches auch lange die meisten Arbeitsplätze, Wohnungen und Infrastruktur stellte. Und direkt neben dran, wie es sich für einen Kunststoffstandort gehört, die Erdölchemie, heute alles bp.
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diaet
Liebes Ordnungsamt!

Zunächst schönen Dank, dass Sie das nicht aufnehmen, mich weiter informieren oder mir dafür ein Verwarnungsgeld auferlegen wollen! Find’ ich total liebenswürdig!
Vielleicht kann ich mich mit ein paar Hinweisen erkenntlich zeigen, die auch Ihnen das Leben in Zukunft erleichtern könnten:
Ich habe mir diesen Parkausweis zugelegt, damit ich kostenlos an der Straße vor meiner Wohnung parken kann, die, wie viele Straßen, als Anwohnerparkzone ausgezeichnet ist.
Weil eben für den Einsatz unter offenem Himmel gedacht, haben Sie den Ausweis ja auch freundlicherweise laminiert. Da ich kein Cabrio besitze ist die Gefahr der Nässe von oben zwar eher zu vernachlässigen, trotzdem: danke!
Vielleicht haben Sie aber auch schon davon gehört, dass ebenfalls von oben gelegentlich die so genannte “Sonnenbestrahlung” erfolgt, daher möchte ich den Tipp geben, doch in Zukunft lichtechte Tinte zur Beschriftung zu verwenden — statt eines Filzstifts, der schon nach drei Wochen nicht mehr zu lesen war. Wie Ihnen nach einem knappen Jahr ja auch aufgefallen ist.
Nochmals alles Gute,
Ihr diaet
diaet
I looove to smoke
I smoke seven-thousand packs a day, Okay??
Denis Leary - Asshole
Wenn’s jetzt noch ein offizielles Video zu “Life’s gonna suck” gäbe, könnte ich endgültig glücklich sterben. Oder so.
(Danke an den Finder-Batz)
Sunday, 28. May 2006 @440
Friday, 26. May 2006 @692
diaet
Noch ist Deutschland nicht verloren.
Kürzlich in einem schwul-lesbischen Jugendforum:
Liebe Schwule und Lesben,
Ich kann es nicht mehr ertragen, dass die schwulen und lesbischen Mitmenschen in unsren Land diskriminiert und verfolgt werden. Heute gehört es zum guten Ruf gegen die kranken und armen Menschen mit billiger Polemik zu hetzen. Antisemitische Hetze ist ein Tabu, während der Hetzer gegen die Homosexuellen und armen Sozialhilfeempfänger/Arbeitslosen mit einen Kavaliersdelikt davonkommt. Wo ist die Nächstenliebe in unserer christlichen Abendkultur verblieben? Warum werden die kranken Menschen für ihr Handeln diskriminiert?
Ist unsere Gesundheitssystem schon so marode, dass man die erfolgreiche Therapie nur noch für die Pädophilie leisten kann?
Mehr als 1.000 Artikel über die Therapie von Homosexualität belegen eine durchschnittliche Erfolgsquote von 52 Prozent. Dies liegt deutlich oberhalb der Quote von 30 Prozent, die von Psychotherapeuten in der Regel als Kriterium für die erfolgreiche Therapie eines psychischen Problems angesehen wird (Satinover 1996b).
Was für eine ungenutzte Ressource für unsere Gesellschaft. Besonders in der heutigen Zeit ist es eine Schande der demographischen Entwicklung nicht entgegenzuwirken.Welche Freude kann süßer sein, wenn die geheilten Menschen sich nicht mehr verstecken müssen, Anerkennung bekommen, ihren Lebensglück finden, eine Familie gründen ohne sich zu schämen, Kinder bekommen und sich frei bewegen können ohne jegliche Diskremenierung über sich ergehen zu lassen?
Noch ist Deutschland nicht verloren.
Blüh im Glanze dieses Glückes, deutsches Vaterland!
Ähm. Ja. Schon mal Hetracil versucht?
diaet
Korrektur
Hierzu. Nach ein paar mal Hören entdecke ich tatsächlich auch die eine oder andere Perle. “Winter Sommer”, “Chicago”, textlich “Da wohnt so’n Typ”. Und insgesamt muss ich sagen, dass es wirklich ein gutes deutschprachiges Album ist.
Aber ich bleibe dabei: von den Ohrwurmqualitäten der “Gute Musik” ist sie immer noch “weit weg” (ja, der war flach).
diaet
Relativ gut fühlen
Wenn man sich Scheisse fühlt, krank ins Büro kommt, dort zwei von drei Kollegen aber noch selig pennen und arg verkatert übernächtigt wirken - fühlt man sich relativ gesehen irgendwie wieder ganz gut.
Wednesday, 24. May 2006 @569
diaet
Lieber Kai
Lassen Sie, Herr Diekmann, die albernen Mätzchen beiseite.
Sie haben die Hosen gestrichen voll, dass in dem von mir vorgeschlagenen Disput die Machenschaften der BILD-Zeitung offenbart werden. Das ist der Grund für Ihre Absage. Schon der Monitor-Redaktion sind Sie davongelaufen, als diese Ihnen unbequeme Fragen stellen wollte. Sie sind ein Feigling!
Norbert Blüm an Kai Diekmann in einem Brief zu Anti-Rentenkampagne der Bild. No comment needed.
(via)





