Mein Preis für das “fanciest CD case design of the year” geht an Mike Pattons Designer für das “Peeping Tom”-Debütalbum “Peeping Tom”. Eindeutig.
Im Cover der Papphülle befindet sich ein schlüssellochförmiges… äh, ja: Loch, durch das hindurch man die Silhouette einer vermutlich nackten Frau sieht. Ist ja auch ganz passend für einen Spanner (=Peeping Tom).
Aber jetzt kommt’s: zieht man an der Papplasche an der rechten Seite, wird die Zugbewegung in die Gegenrichtung umgelenkt, auf der linken Seite kommt die CD raus, und wenn man fertig ist, hält man ein dreimal so breites Case in der Hand — und durch das Schlüsselloch schaut einem das Auge des Spanners entgegen!
Und weil das alles fürchterlich kompliziert beschrieben war, hier zur Veranschaulichung die bebilderte Darstellung:

(Sorry, für das letzte Bild war mein Scanner nicht groß genug)
Einziger Nachteil: für ein Booklet ist natürlich nirgendwo mehr Platz (ergo: weiter Texte raushören, Orchidius).
Ach ja, das Album ist übrigens auch total spitze, aber dazu später mehr.





*ARGH* *STÖHN* Nooooooooooooooooooo…
…na, ja, war ja nicht anders zu erwarten…
:-)
Comment von Orchidius — Saturday, 3. Jun 2006 @648 @ 15:34
Kauf dir mal von Tool “10 000 Days” und schreib was über die Verpackung. Mir fällt es schwer das in Worte zu fassen ;) Aber Mike Pattons Idee hier ist auch nett
Comment von johan — Saturday, 3. Jun 2006 @852 @ 20:27