Auf dem Klo zu sitzen und von hinten links eine quäkende Kinderstimme zu hören, die “1, 2, 3, 4, Eckstein, alles muss versteckt sein” trällert, kann irgendwie doch ein leicht mulmiges Gefühl auslösen.
Ich hoffe, es waren bloß die Nachbarn.
Auf dem Klo zu sitzen und von hinten links eine quäkende Kinderstimme zu hören, die “1, 2, 3, 4, Eckstein, alles muss versteckt sein” trällert, kann irgendwie doch ein leicht mulmiges Gefühl auslösen.
Ich hoffe, es waren bloß die Nachbarn.
Gerade von dem Navigationssystem meines Vaters vom Flughafen Köln/Bonn ins Büro lotsen lassen. Mehr zum Testen, den Weg hätte ich wohl auch alleine gefunden. (Und das, obwohl ich den Orientierungssinn einer Salzbrezel habe).
Spätestens an dem Punkt, als ich, schon einige hundert Meter lang auf einer Bundesstraße, den netten Satz “Bleiben Sie für 1,2km auf der Autobahn” hörte, wusste ich, was mein Vater mit den Worten “Man muss aber auch lernen, ihr zu wiedersprechen” meinte.
Entschuldigt bitte, aber ich muss mal eins offenbaren: die volle Wahrheit. Ungeschminkt, so gut wie live — und ihr seid die ersten, die es erfahren.
Mich gibt es nicht. All die Geschichten, Bilder, Musik, Links, Videos: erstunken und erlogen. Von wild zusammengewürfelten Ghostwritern aus wild zusammengewürfelten Textbausteinen erzeugt. Und an wild zusammengewürfelte Leute per Fax geschickt, mit einer Anleitung, damit es einer von denen zufällig bloggt. Oder auch nicht. Ich habe nämlich noch nicht einmal einen Computer. Die gibt es auch nicht.
Ihr anderen Blogger, die ich getroffen habe, mit denen ich Fußball gesehen und mich amüsiert, mit denen ich betrunken telefoniert habe: ihr seid einem wild zusammengebrieftem Schauspieler auf den Leim gegangen. (Von wem gebrieft? Keine Ahnung. Vermutlich wild zusammengewürfelten Regisseuren, nehme ich an.) War er gut?
Die Gastautoren, fragt ihr? Ein paar von den wild zusammengewürfelten Leuten bekommen nicht den Hauptzugang. Damit hier ein bisschen Leben reinkommt, versteht ihr?
Nur Forsberg, der ist echt. Aber der spielt in Wirklichkeit Eishockey, und hätte niemals Zeit für so ein Blog.
Das es übrigens auch nicht gibt. Aber das dachtet ihr euch vermutlich schon.
In der Präsentation erscheint der Slogan:
Privacy beyond imagination
Was liest der diaet:
Piracy beyond imagination
Wuper.
Sagte ich schon, dass es verdammt ätzend ist, Bilder von Traumhotels raussuchen und bearbeiten zu müssen, wenn man urlaubsreif ist? Ja, sagte ich schon?
Heute habe ich zum Glück die andere Variante kennengelernt: nach einer Weile merkt man nämlich, dass man diese Zimmerausstattung, diesen Strand und diese Badewanne irgendwie schon in 17 anderen Hotels gesehen hat.
“sch bleib in Kölln.”
–Lukas Podolski
An den Kopp pack… ich werd alt… aber nicht alleine:
Fröhlichen Konditortag, Mishkin!
Lebe lang und prosper, mijn Jung!
Was hilft einem eigentlich besser beim Aufsteh- und Wachwerdevorgang:
ein starker Kaffee oder eine “Erwachet!”-Ausgabe?
Wenn ich schon selbst im Moment nicht zu längeren Texten komme, hier wenigstens einige Fremdempfehlungen:
Ach so: nicht empfehlen kann ich übrigens das “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär”-Musical. Zumindest nicht für Leute, die das Buch kennen. Dazu aber später mehr.
Lecker frischen Kaffee gekocht - ich ziehe die Kanne aus der Maschine, nehme den Filter ab…
…öffne den Wassertankdeckel der Maschine und kippe den Kaffee rein.
(Irgendwie sollte ich diese Nacht mehr schlafen als letzte.)