Tja, Ralf, vielleicht hast Du doch recht - aber diesmal bin ich nur über Stefan Niggemeier drüber gestolpert. Blame him.
Mit dem Recht, eine Meinung verbreiten zu können, verhält es sich so wie mit den meisten Rechten, die auf einer unausgesprochenen Vereinbarung beruhen: Wenn sie von allen wahrgenommen werden, schaffen sie sich selbst ab. […]
O weh - dann schränken wir das doch am besten ganz schnell ein!
Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.[…]
Ups! Wie war das, mit dem was dagegen machen nochmal?
Kam es in einer vertikal organisierten Gesellschaft früher darauf an, Durchlässigkeit und ein Ende der Privilegien zu fordern, geht es heute in einer horizontal verfassten Gesellschaft darum, wieder Grenzen zu ziehen, auf Abständen zu bestehen und qualitative Unterschiede zu betonen.
Genau. Privilegien schön wieder einschränken. Grenzen ziehen. Abstand halten, sagt die Autobahnpolizei auch immer.
„Jekami“, jeder kann mitmachen, so hießen die vielen Amateurshows, als es noch kein Internet gab und 200 Leute die Freiheit hatten, ihre Meinung zu verbreiten. – Waren das schöne Zeiten.
Wissen Sie was, Herr Broder: ich bin da ganz bei Ihnen. Und fordere hiermit alle zuständigen Behörden auf, Internetlizenzen einzuführen. Die kann man den den Leuten entziehen, die das Prinzip nicht verstanden haben, oder sich nicht ihre eigene Medienkompetenz aneignen. Leuten wie ihnen.
Oh oh - und wie mir. Schließlich hätte ich Sie einfach ignorieren können. Na gut, ab jetzt.




