Wie vielleicht einige (hüstel) mitbekommen haben, begehen wir derzeit das europäische Jahr der Chancengleichheit. Zu dieser Gelegenheit präsentiert sich auch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW - allerdings mit ganz eigenen Ansichten, wie man denn nun “Gleichheit” interpretieren kann oder sollte.
Die NRW-Ministerien unter CDU-Regierung Rüttgers haben sich bereits in der Vergangenheit durch entzückende Ideen und Anekdötchen hervorgetan (nicht, dass die SPD-Regierung das nicht auch geschafft hätte, aber irgendwie muss der Überblick ja zusammenhängen): 2005 wollte das Schulministerium das Handbuch “Mit Vielfalt umgehen” aus dem Unterricht verbannen, was Proteste und Opposition verhindern konnten, 2005/2006 hat (auch schon) das MGFFI mal eben fast das Schwule Netzwerk durch Kürzungen von Fördermitteln getötet - da wollte man sich natürlich auch 2007 nicht lumpen lassen, und klarstellen mit welcher Priorität man schwul-lesbische Themen denn im Gesamtkonzept “Vielfalt” behandeln will.
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