Damit sich davon keiner überrumpelt fühlt, folgt hier mal wieder eine großspurige Ankündigung (erinnert sich noch jemand an den Wallpaper-Sonntag? Eben, ich auch nicht. Also Sonntags.)
Wie dem einen oder anderen (unter anderem auch Bloglesern hier) aufgefallen sein dürfte, wandere ich, mit zielsicherer Selbstzerstörung bewaffnet, auf meinen dreißigsten Geburtstag zu.
Ungeachtet der Tatsache, dass auch heterosexuelle Mitmenschen davor eine gewisse Furcht zu haben scheinen, oder dass ich mir unter vielen Schwulen damit höchstwahrscheinlich eigentlich auch direkt einen Strick nehmen könnte: in Wirklichkeit berührt mich persönlich das nicht.
Erstens glaubt mir das aber keiner (zumindest keine Schwuppe), zweitens stimmt es tatsächlich gelegentlich nicht, was ich eher an meinem Umfeld merke. Ich selber fühle mich nicht in Jahren, aber: ich bin nicht mehr der Anbieter von Sitzplätzen in der Straßenbahn, sondern irgendjemand steht freiwillig auf, ich bekomme Aussagen an den Kopf geknallt, wie: “Aber da wusste ich ja noch nicht, dass Du 29 bist!”, und ich brauche länger zur Abhandlung von zugeworfenen Stöckchen.
Das, gekoppelt mit der Aussage unseres ferienarbeitenden Schülers, der sich zwar mit PHP und CSS auskennt, aber nicht wusste, was denn YPS sein soll, haben mich dazu bewegt, eine neue Kategorie zu eröffnen: Countdown. diaet kurz vor dem dreißigsten.
Wenn die Artikel darin etwas weinerlich klingen sollten: ihr wisst jetzt warum.




