Was mich eigentlich bewogen hat, hier alles kurz und klein zu schlagen, war das Gefühl gefangen zu sein. Nicht schreiben zu können, wonach mir ist, weil Menschen mitlesen, die entweder so wenig von mir wissen, daß mehr sie auch nichts angeht und weil genauso das Gegenteil der Fall ist: Es gibt einige Menschen, die mehr wissen, als sich hierüber je erfahren lassen wird, und auch das wird unmerklich immer stärker mit erwogen, wenn ich mich äußere.
Genau das wollte ich aber nie: Die Schere im Kopf.
Die Nagelschere im Kopf, die mich selbst schützt, die ist okay, aber die große Heckenschere, die an alle anderen mit denkt, die kotzt mich an.
Julie im Paradies am Baum der Erkenntnis. Und ich kann mich nur wiederfinden.




