Unsere französische Nachbarin ist die einzige mir bekannte Frau auf der Welt, deren Gesangsübungen sich nach äußerst schmerzhafter Schwangerschaftsgymnastik anhören. Schmerzhaft sowohl für sie als auch für die Zuhörer.
Gib ihr einen Ton und sie liegt ungefähr eine siebzehntel Terz daneben. Erhöhe oder erniedrige den Ton und sie singt den selben. Wie vorher. Nur lauter.
Die einzige Person, die ich jemals als ähnlich unmusikalisch empfunden habe, ging in eine Stufe mit mir auf’s Gymnasium, und konnte nur einen Ton pfeifen. Den aber immerhin rhythmisch.
Begleitet wird unsere Nachbarin übrigens vom Pianisten.





Das ist ja furchtbar!
Ich werde mich ab jetzt schön brav zurückhalten, was meine Nörgelei über unsere querflötende Nachbarin angeht. Die macht das eigentlich ganz gut. Aber nach 2 Stunden am Stück werde ich dann auch matschig, und halte mit Bassgitarre dagegen. Meistens sehr aggressives Slapping.
Comment von Mishkin — Wednesday, 16. Jul 2008 @453 @ 10:52
“und konnte nur einen Ton pfeifen. Den aber immerhin rhythmisch.”
Akzentfrei?
Comment von Forsberg — Wednesday, 16. Jul 2008 @876 @ 21:02
Was macht der denn, wenn er ein “h” spielen soll?
Comment von Mishkin — Thursday, 17. Jul 2008 @828 @ 19:52
@Forsberg: um es mit den Meerschweinchen von Orchidius seiner Frau zu sagen: Oui.
@Mishkin: Ganz einfach; er spielt wahlweise ein “B” oder ein “”.
Comment von diaet — Thursday, 17. Jul 2008 @832 @ 19:59
Also mir hat das noch keiner beim Singen gesagt mit der Schwangerschaftsgymnastik … ;)
Comment von Rufus — Thursday, 2. Oct 2008 @966 @ 23:12