Liebe Frau Bundeskanzlerin Merkel!
Sie haben bitte nicht wirklich gesagt:
“…Insolvenz zu vermeiden, und das Volk nicht über die Maßen zu belustigen… belasten.”
Oder wie?
Über alle Maßen belächelt
diaet
Liebe Frau Bundeskanzlerin Merkel!
Sie haben bitte nicht wirklich gesagt:
“…Insolvenz zu vermeiden, und das Volk nicht über die Maßen zu belustigen… belasten.”
Oder wie?
Über alle Maßen belächelt
diaet
Ort: Ladenlokal einer ehemaligen Internet-Billigapotheke, innen.
Protagonisten: Verkäufer, diaet, Hand (blutend, provisorisch mit Küchenkrepp druckverbunden)
diaet: Guten Tag!
Verkäufer: Guten Tag, wie kann ich helfen?
diaet: Ich bräuchte bitte eine kleine Kompresse, eine Rolle Mullbinde, und vielleicht noch was zum fixieren… Leukoplast oder so…
Verkäufer: Sie brauchen Pflaster?
diaet: Nein… hüstelt verlegen… ich habe gerade nicht bedacht, dass die neuen Messer nicht nur richtig scharf sondern auch spitz sind, bin in die Daumenfalte ausgerutscht und… hält Hand hoch
Hand: blutet
Verkäufer: wird rot, erste Schweißperlen bilden sich
diaet: …bräuchte dementsprechend etwas größeres. Also Kompresse, Mull, was zum fixieren.
Verkäufer: Reicht da denn als Kompresse die 5x5 cm?
Hand: blutet weiter
diaet: Ich hab noch nicht nachgemessen, sollte aber passen.
Verkäufer: …das ist gut, die größeren hätte ich auch noch… schwitzt… allerdingsnuralshunderterpack…
diaet: Nein, soviel muss es dann auch nicht… hebt Hand
Hand: blutet das Krepp durch, beginnt auf Boden zu tropfen
Verkäufer: Gut, dann die kleine Packung mit fünf Stück. Die, äh, Binde, reichtdadie6cmx4m?
diaet: …
Hand: …
Verkäufer: …ansonsten hätte ich auchnochdiemit5,5cm?
diaet: Ja, hervorragend, geben Sie mir ruhig die… oder die andere…
Verkäufer: …und wenn Sie die einschneiden, dann können Sie sich das Band sparen… hältauchmeistensbesser hyperventiliert
Hand: resigniert
Verkäufer: …und da drüben könnensiesichauchhinsetzenwennsiediehier…
diaet: Danke, nein, ich hab’s nicht…
Verkäufer: bleich, heftig atmend Dasmacht zwoeurosiebzig
Andere Hand: gibt drei Euro heraus
Verkäufer: …dreißchzurückdnkeschön… kollabiert
Hand: bedankt sich, geht ab. Trägt diaet hinter sich her.
Seit der Grundschule zeigt mein Gedächtnis, was es kann, indem es sich einen wichtigen Bestandteil einer Geschichte merkte, und zwar ein Wort, welches im Verlauf selbiger gebildet wird. Großes Manko allerdings: das Gedächtnis hat sich eins nicht gemerkt. Die Geschichte.
In meinem Kopf fest verzurrt ist seitdem (lufthol):
Hottentottenstotterkindermutterattentäter-
lattengitterkotterbeutelrattenfangprämie
Wem sagt das sonst noch was? Bekommen wir die Geschichte zusammen?
Zeitsparende Antworten auf so Fragen:
“Ähm… und was heißt ‘hochladen’?”
“Sie…äh… schicken es mir einfach per E-Mail!”
Stundenlang gebastelt und gewundert, warum der Rechner trotz hervorragender Verbindung zum WLAN weder auf den Router zugreifen konnte, noch ins Netz wollte. Mehr oder weniger zufällig rausgefunden, dass dem das wohl selber peinlich war. Er wollte einfach nicht zugeben, dass er sich gar nicht verbinden konnte.
Der WEP-Schlüssel war falsch.
“Mein Chef hat mir ja gestern meinen neuen Arbeitsrechner da hingestellt. Aber dann hat er nochmal angerufen, weil ihm aufgefallen war, dass er mir das falsche Internet-Ladekabel mitgebracht hatte.”
Ach, deswegen war das Netz heute so lahm: der Akku ist fast leer! Wo ist die nächste Steckdose?
Nachdem ich heute (sowohl handschriftlich als auch an der Tastatur) bereits zum insgesamt dritten Mal statt “Strände” “Stränder” geschrieben habe, würde ich Dich, liebe Libido, darum bitten, doch endlich einmal Deine Schnauze zu halten.
Danke.
Jan
Irgendwie scheint es in diesem Haus üblich zu sein, öffentlich zu kommunizieren.
Eine der früheren Mieterinnen zeichnete sich durch liebevoll im Treppenhaus aufgehängte Botschaften an die Allgemeinheit aus. Die letzte mir bekannte Nachricht ging an den Mietnomaden, der ihre Küche übernommen, nicht bezahlt - und dann auch noch kackdreist mitten in der Nacht bei seinem heimlichen Umzug gestohlen hatte. Irgendwie verständlicherweise hing ihre empörte Nachricht so an der Haustür, dass man sie von außen lesen konnte.
Diese Tradition wird nun von anderen Mietern fortgeführt, die mit einem deutlich lesbaren Zettel an den Briefkästen die Frage in den Raum werfen, “welcher Penner nun seit Wochen immer ‘Die Zeit’” klaut. “Schon mal dran gedacht, dass da andere Leute für bezahlen?”
Meine korrekte Antwort ist natürlich: “Tut mir leid für euch, aber ich bin’s nicht; ich habe meine Feeds, einige Zeitschriften und gute Bücher.”
(Aber “Ja, ich stehle eure Zeit” war eine echte Verführung.)
Schon leicht brutal mit 64 Stimmen (zum Glück nicht gleichzeitig, dafür mit französischem Accent):
Michael Jacksons “Thriller”
Mir aber noch sympathischer, weil doppelbödig (die Geschichte von Star Wars zu verschiedenen Melodien von John Williams) - und vor allem: “live” und nicht wie im Sequencer.
Tribute to John Williams
Und wer mir jetzt noch erzählen kann, wie ich das mit dem Video live einsingend so gut synchronisieren kann, kann damit rechnen, dass ich noch mindestens ein A-Capella “Goldeneye” von Tina Turner hinlege. Mindestens. (”Hardware Store” von Weird Al wäre bestimmt auch spannend… hüstel)
Liebe Fluggesellschaft Ryanair,
ich bin ehrlich und aufrichtig dankbar, dass Du mir schon während des Fluges in deinem Bordmagazin hilfreiche Tipps gibst, mich in einem fremden Land in wichtigen Standardsituationen zumindest sprachlich grundlegend zurecht zu finden. Welcher Londoner, der nach Deutschland kommt, möchte z.B. die folgende Floskel missen:

die auf deutsch bekanntermaßen lautet

Sag ich ja auch immer.
Wenn Du tatsächlich jetzt drei Anläufe brauchst, um Dich über “Soculting”, “Scoulting” und “Cnosluting” zum gewünschten “Consulting” zu tippen, wird es Zeit für den Feierabend.
Oder einen gepflegten Tritt in den Arsch wenigstens mehr Schlaf als letzte Nacht.
Mach Du dich nochmal über “Australian” lustig, Doo.
Begin with the current top 40 music as a light background of familiarity and comfort while people get to know each other and can move from the safe topics of soccer, weather, and how stupid Americans are into more interesting conversations. When you notice that people have loosened up a bit, proceed with more classic rock like Bon Jovi and Bryan Adams and hits such as the “Summer of ‘69″, which will help people get into that happy nostalgic feeling of reminiscing about how much fun they had back when they were a teenager, even if they are only 23.
Uber-cool wie immer: Nothing For Ungood.